<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600</id><updated>2011-05-31T12:44:06.894+02:00</updated><title type='text'>Druiden und Barden</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://druiden-barden.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>12</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600.post-2283373350322784819</id><published>2007-08-21T23:07:00.001+02:00</published><updated>2009-03-31T01:05:52.251+02:00</updated><title type='text'>Druiden und Barden</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Die zentralen Figuren in der keltischen Religion und Mythologie (vor der Christianisierung) waren die Druiden, die von u.a. Cäsar als keltischer Priesterstand bezeichnet wurden. Die Druiden waren für die Beobachter eine Eigenheit der Kelten, da sonst weder die Römer, die Griechen noch die Germanen hauptamtliche Priester kannten.&lt;br /&gt;Zwischen den Druiden der antiken Kelten (etwa bis zum Ende unabhängiger keltischer Kulturen, am Anfang des Mittelalters) und den Druiden der Neuzeit (ab der Christianisierung u.a. durch den hl. Patrick ) muß unterschieden werden.&lt;br /&gt;Die „antiken„ Druiden hatten keinerlei schriftliche Aufzeichnungen hinterlassen. Das wenige was wir von ihnen wissen, stammt aus den Schilderungen der Neuzeitdruiden, sowie u.a aus den Aufzeichnungen Cäsars, einigen griechischen Texten und etlichen aussagemäßig recht kargen, in der Oghamschrift hinterlassenen Texten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann den Druiden grob drei verschiedene Funktionen zuteilen, wobei die Funktionen auch übergreifend wirkten:&lt;br /&gt;-die &lt;em&gt;„Druids„, &lt;/em&gt;oder Druiden, welche die Kriegskunst lehrten und die Magie beherrschten&lt;br /&gt;-die &lt;em&gt;„Bairds„&lt;/em&gt; oder Barden, welche für die Wahrung der mündlichen Überlieferungen verantwortlich waren&lt;br /&gt;-die &lt;em&gt;„Filidhs„&lt;/em&gt; oder Seher, die in die Zukunft blicken konnten, was manchmal auch den Barden nachgesagt wird.&lt;br /&gt;In den Sagen besitzen sie die Fähigkeiten der Prophezeiung, der Weisheit und des Heilens. Da sie sich auf ihren geistigen Reisen in andere Welten begaben, sah man sie als Vermittler zwischen den natürlichen und übernatürlichen Mächten, zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten, zwischen der sichtbaren Welt und der unsichtbaren Anderswelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es heißt, daß der Ursprung dieser mächtigen religiösen Kaste in Britannien und Irland gewesen sei und eine "europäisch-nordische" Form von Schamanismus darstelle. Inzwischen scheint jedoch sicher, daß während einer gewissen Epoche vor der Jahrtausendwende durch Wanderungen aus dem Nordosten Asiens (Skythen, Sarmaten, Kimmerer, Dorier usw) neue und belebende schaministische Enflüße das Druidentum bereicherten oder es sogar erst importierten.&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Barden behielten ihren Status auch, als das Druidentum verboten wurde und die Druiden und Barden mit den frühen Literaten Irlands und Wales von der Kirche in den Stand der filids aufgenommen, bzw. zu christlichen Gelehrten konvertiert wurden. Neben ihrer Funktion als Ependichter und -sänger waren die Barden aber auch die Wahrer und Autoren von Sagas, Genealogien, Ueberlieferungen, Sitten und Bräuchen und letzten Endes auch Ratgeber in Sachen Rechtsprechung und Gesetzgebung. Als Geschichtenerzähler bekamen sie schnell Nacheiferer, unter denen sich einige hervortaten, wie z.B. die ursprünglichen Verfasser und Erzähler der Zweige des Mabinogions.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3748253178135484600-2283373350322784819?l=druiden-barden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/2283373350322784819'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/2283373350322784819'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/druiden-und-barden.html' title='Druiden und Barden'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600.post-240153122503252887</id><published>2007-08-21T22:43:00.001+02:00</published><updated>2007-08-21T23:34:46.868+02:00</updated><title type='text'>Druiden u. Barden</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Obwohl es in der Geschichte der Kelten über wahrscheinlich mehr als ein Jahrtausend hinweg sicher zahlreiche Druiden und Barden gab, die in der keltischen Gesellschaft einen herausragenden und integeren Ruf hatten, gab es auch solche, die einem rein eigennützigen Ziel, nämlich der eigenen Machtgier und dem Machterhalt dienten. &lt;br /&gt;Von allen diesen Druiden und Barden - den guten und den weniger guten - sind nur wenige Namen überliefert und selbst von diesen Wenigen ist nicht viel bekannt. Man findet ihre Namen und Taten bruchstückhaft in den Sagen und Legenden und in besonders farbenprächtiger Schilderung in den zahllosen Märchen aus Irland und Wales.&lt;/em&gt;&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Keridwen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Keridwen (Cerydwen) gilt als Druidin und ist eine sagenhafte Figur, die als Naturgöttin in diversen Erscheinungen (u.a als Göttin Epona - die Stute) insbesondere in Wales auftrat. Als beispielsweise Rhiannon trat sie im südlichen Irland und in Wales im Bannkreis Brans auf und als Birgit steht sie festverankert in der Riege der keltischen Gottheiten. Am bekanntesten wurde sie freilich durch ihre Rolle als Druidin und Mutter des Taliesin. (Siehe auch &gt; Taliesin) &lt;span&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Calatin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Calatin Dàna wird in den Sagen als ein bösartiger und körperlich mißgestalteter Druide geschildert. Er stammte von den Fomori ab und hatte mehrere Söhne, die genau wie er physisch mißgestaltet waren, derart, daß ihnen allen – entsprechend der sagenhaften Körperdeformation der Fomori - eine Hand und ein Fuß fehlten. Dieses Gebrechen verhinderte aber nicht, daß sie ausgezeichnete und gefürchtete Kämpfer und Krieger waren. Es hieß, daß trotz ihrer Gebrechen ihre vergifteten Speere nie ihr Ziel verfehlten.&lt;br /&gt;Calatins Frau hatte ihm aber auch drei Töchter geboren, die dazu ausersehen waren, besonders gefürchtete und grausame Hexen zu werden. Auch sie waren wie ihr Vater und ihre Brüder mißgestaltet. Ihnen fehlte jeder ein Auge (unilaterale Weltsicht) und sie waren abscheulich häßlich. Die ganze Sippe des Calatin - zahlreiche Kinder, Enkel, Neffen usw.- waren in Irland als der Calatin Clan berüchtigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu jener Zeit war Calatin Druide am Hof von Medb und AIllil. Königin Mebd von Connacht plante den Cuchulainn zu vernichten und schickte dazu Calatin und seine Söhne aus, den Helden von Ulster zu töten. Es heißt, daß Calatin mit siebenundzwanzig Söhnen gegen Cuchullain in die Schlacht zog und gegen jede Regel des fairen Kampfes verstieß.&lt;br /&gt;Cuchulainn gelang es nur nach einem sehr harten und grausamen Kampf zu siegen und Calatin und seine Söhne zu töten. Zeitweise hätten insgesamt 29 von Calatins Söhnen und Enkeln gegen den Helden gekämpft, darunter Glas macDelga, ein Neffe Calatins. Schießlich gab das Einzelgefecht zwischen Cuchullain und Fair Diad macDamann den Ausschlag.&lt;br /&gt;Königin Mebd schickte dann die drei Hexen aus, die ihr genauso untergeben waren wie Calatins Söhne, um ihren Feldzug gegen Ulster zu unterstützen. Es geht die Sage, daß die drei Hexen mit ihren magischen Kräften dem Cuchulainn einen Arm und eine Schulter verdorren ließen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiterhin heißt es, daß die Töchter Calatins ihre Pfeile mit einem Gift versahen, daß einen qualvollen Tod und diesen erst nach neun Tagen Agonie herbeiführten. Cuchullain aber fing die sämtlichen Pfeile mit seinem Schild auf. Er hätte trotzdem unterlegen, wäre ihm nicht im letzten Moment der verbannte Ulstermann Fiachu macFir Fhebe zu Hilfe gekommen, der mit einem Streich gleichzeitig jedem aus Calatins Clan den Arm abhackte. Daraufhin tötete Cuchullain den gesamten Clan. &lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Barach&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt; Barach - möglicherweise ein Zeitgenosse von Cathbat oder derselbe - war Druide an Conchobars Hof während dessen letzten Lebensjahren. Von ihm wird berichtet, daß er aus einer ungewöhnlichen Himmelsverdunkelung den Tod Jesus Christus herausinterpretierte. MacNessa wurde ob dieser Mitteilung und über den Tod des christlichen Erlösers derart wütend, daß er sich mit einer Axt am Stamm eines Baumes auslies. Während seiner Furie und der damit verbundenen Anstrengung öffnete sich eine alte Kopfwunde und macNessa starb an den Folgen. &lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Caicer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Caicer war zusammen mit Amergin macMiled, Aer und Eithis  Druide der in Irland landenden Milesier und derjenige der vorausgesagt hatte, daß die Milesier eines Tages in Irland leben würden. Er segelte als Führer mit den Milesiern nach Irland. In der Überlieferung aber wird er und die beiden anderen Druiden nur am Rande erwähnt.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Cailthe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Cailthe, der Sohn von Ronan und Vetter von Fionn MacCumhaill, war ein Krieger der Fionna und ein beliebter Barde, zu dessen größten Bewunderer der hl. Patrick gehört haben soll.&lt;br /&gt;Cailthe soll es auch gewesen sein, der Lir getötet hat.&lt;span&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dubh&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Dubh war Druidin und die Frau von Clanchef Enna. Enna war ihr aber untreu. Mit Hilfe ihrer magischen Kräfte wollte Dubh sich für die ihr angetane Schmach rächen und ihre Konkurrentin in einem Teich ertränken. Enna kam ihr aber zuvor und ertränkte sie selbst in dem Teich. &lt;br /&gt;Der Ort wurde fortan Dubhlinn &gt; „Dubhs Teich“ genannt - die Legende, wie die Stadt Dublin zu ihrem Namen kam. &lt;span&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fer Cherdne&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Blathnat, die Gattin des Königs Cu Roi von Munster, verliebte sich in den Helden Cuchulainn, der dadurch zum Erzfeind ihres Mannes wurde. Aus Liebe zu Cuchulainn verriet sie das Volk ihres Gatten, der in dem folgenden Rachefeldzug getötet wurde.&lt;br /&gt;Blathnat floh mit Cuchulainn und dem Barden Fer Cherdne. Als die drei auf einer Klippe eine Rast einlegten, packte der Barde Blathnat am Arm und sprang mit ihr über die Klippe um Cu Rois Ehre zu rächen, dem er als Barde sehr nahe gestanden hatte. &lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verschiedene Druide der irischen Mythologie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eolas&lt;/strong&gt;, Fios und Fochmarc   &lt;br /&gt;Drei Druiden und Brüder, die mit Partholon nach Irland gekommen sein sollen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Relbeo&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;Eine Druidin im Dienst der Nemedier und offenbar die Tochter eines griechischen Königs, die Mutter von Fergus lethderg und Alma.&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mide&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;Druide der Nemedier, nach dem die Provinz Meath genannt wurde.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Lóbais&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;Druide der Fomori &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fer Fidaill&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Druide von Manannan macLir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gebann&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Oberdruide desselben und der Vater von Etain.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bresal Etarlám&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;Danann-Druide, der zusammen mit dem Druiden Fuamach Itain in einen Schmetterling verwandelte.&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Figol&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;Druide der Danann.&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dornoll&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;Schottische Druidin die Helden in der Kampftechnik unterrichtete, wie z.B.: Leagaire, Conall Cernach und Cuchullain. Sie war die tochter von Domnall Mildemail.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Crom Deroil &amp; Crom Darail&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;Stiefsöhne von Cathbad   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Máel&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;Druide von Conn Cetchathach&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3748253178135484600-240153122503252887?l=druiden-barden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/240153122503252887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/240153122503252887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/druiden-u-barden.html' title='Druiden u. Barden'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600.post-3361364873222819238</id><published>2007-08-21T22:40:00.003+02:00</published><updated>2009-06-02T21:31:26.475+02:00</updated><title type='text'>mcCairilll (Die Sage)</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Der belegte MacCairill lebte im Bezirk von Ulster, ein uralter Heide und wahrscheinlich einer der letzten Druiden, die der Bekehrung zum Christentum vehementen Widerstand in Wort und Schrift leisteten. Seine Halsstarrigkeit kam dem Abt von Finnian im Donegal (Saint Patrick ?) zu Ohren und da MacCairill in seiner ohnehin renitenen Gefolgschaft einigen Einfluß hatte, war er dem Abt ein Dorn im Auge, eine Herausforderung an den legendären Bekehrer..&lt;br /&gt;Als der Abt ihn besuchte, verweigerte MacCairill ihm den Zutritt zu seinem Caern. Der Abt wandte alsdann eine alte Kriegslist an und fastete gegen MacCairill.&lt;br /&gt;MacCairill gab auf, ließ den Abt eintreten und erzählte ihm seine Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Heute bin ich Tuan MacCairill, doch früher, zu Zeiten des Partholon war ich Tuan MacStarn Mac Sera, ein Bruder Partholons. Wir kamen mit vierundzwanzig Männern und Frauen kurz nach der Sintflut nach Irland. Es war wie im Paradies, alles war bewaldet, es gab massenweise Wild und Fische, Früchte und Korn. Aber es gab auch Ungeheuer, durch die man hindurchsehen konnte. Wir besiedelten die Insel und vermehrten uns auf 5000 Menschen. Wir lebten friedlich und zufrieden, aber ohne Verstand, weil wir ihn nicht brauchten. EIne Seuche vernichtete alle, bis auf mich. Ich lebte nun allein unter den Tieren und begann alles menschliche zu vergessen.&lt;br /&gt;Dann kam Nemed mit 34 Booten und ich war überglücklich wieder Menschen zu begegnen. Ich machte mich zurecht und sah im Wasser mein Spiegelbild: ich war uralt, zottig und verwildert - wie ein Tier.&lt;br /&gt;Nemed aber scheiterte bei der Landung und in der Brandung des stürmischen Meeren. Nur vier Paare überlebten. Ich selbst schlief ein und träumte, ich sei ein Hirsch geworden, jung und kraftvoll. Als ich erwachte, sah ich, daß es kein Traum gewesen war: ich war ein junger Hirsch und wurde zum König aller Hirsche.&lt;br /&gt;Die vier Paare der Nemedier vermehrten sich auf 4000. Sie waren wie die Partholonen groß, stark und schön, aber auch sie hatten keinen Verstand, sie brauchten auch keinen. Auch sie verschwanden eines Tages. Ich fand nur noch ihre Leichen. Dann kam auch die Müdigkeit und das Alter über mich. Ich verwandelte mich in einen jungen und starken Eber und wurde der Herrscher allen Schwarzwildes.&lt;br /&gt;Dann kamen die Firbolg und ich wurde wieder alt und schwach. Ich verwandelte mich in einen majestätisches Adler, als die Thuata Dé Danann in Irland landeten. Sie waren schön und stark und besiegten die Firbolg. Sie waren unschlagbar, denn es waren alles Götter.&lt;br /&gt;Als die Söhne des Miled in Irland landeten, verwandelte ich mich in einen Lachs. Eines Tages fing mich ein Fischer namens Cairill und dessen Frau aß mich ganz auf. In ihrem Bauch wurde ich wieder zum Menschen und kam als Tuan MacCairill zum sechsten Mal zur Welt. Ich war wieder ein Mensch.&lt;br /&gt;Ich habe die Geburt Erins erlebt und alle kommen und gehen sehen. Ich bin die dauernde Wiedergeburt Erins".&lt;br /&gt;Der Abt von Finnian erkannte in MacCairill einen äußerst widerspenstigen Heiden, den er nur auf sehr dreiste Weise für sich gewinnen konnte. Also wandte er wieder eine List an und überedete MacCairill, sich taufen zu lassen. Dadurch würde seine Liste der Wiedergeburten vom ersten Menschen der Nachsintflutzeit bis hin zum Ursprung der christlichen irischen Gesellschaft erst komplett. MacCarill willigte ein und ließ sich taufen. Ob er als gläubiger Christ oder praktizierender Heide starb ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MacCairill ist die Verkörperung des während des Mesolythikums aufkommenden Glaubens an die Seelenwanderung und die Wiedergeburt, u.a. auch in Tieren. Seine Methamorphosen deuten schon vage auf eine frühe Variante des Schamanismus hin, der aber nicht genau auf seine Herkunft festgelegt werden kann. Gleichzeitig weist er durch seine Verwandlungen in Tiere auf ein Entstehen einer Mythologie hin: der Hirsch, der Eber, der Lachs und der Adler sind mächtige Tiersymbole der Kelten und beziehen sich wohl auch gleichzeitig auf die jeweiligen Wappentiere der verschiedenen Invasoren.&lt;br /&gt;Jeder der Invasoren brachte etwas mit, das vergänglich war, aber durch die Wiedergeburten des Tuan gleichsam in die Mythologie Irlands eingeschrieben wurde.&lt;br /&gt;Ob die Invasoren das Keltentum brachten, sei dahingestellt. Die Seßhaftigkeit begann mythisch mit den Dé Danann und beendete gleichzeitig das paradiesische Leben auf der Insel. Mit ihnen kam eine matrilinear ausgerichtete Tradition auf die Insel, die sich erst mit der Christianisierung auflöste und der patriarchalischen Gesellschaftsform Platz machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Person des Tuan MacCairill ist eigentlich eine dramatische, da sie vor allem für die Wende steht, ein melancholischer Abgesang auf die alten Traditionen, herbeigeführt durch List und Tücke.&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3748253178135484600-3361364873222819238?l=druiden-barden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/3361364873222819238'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/3361364873222819238'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/mccairilll-die-sage.html' title='mcCairilll (Die Sage)'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600.post-2063127442537669971</id><published>2007-08-21T22:36:00.006+02:00</published><updated>2009-06-02T21:38:18.841+02:00</updated><title type='text'>Tuan mcCairill</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Die Sage von Tuan MacCairill wird im "Buch der dunkelbraunen Kuh" (nach einer von christlichen Mönchen im frühen 12. Jh. (1100 oder 1199) getätigten Überarbeitung) überliefert und gilt als Paradebeispiel in Sachen Reinkarnation, hat er doch in vielerlei Gestalt die Jahrhunderte durchwandelt und von seinen Erfahrungen berichtet. Er folgt damit der Tradition der vorchristlichen Druiden und rettet die mythische Überlieferung dadurch vor dem Vergessen, bevor er in seiner letzten Reinkarnation all seine Abenteuer einem christlichen Geistlichen erzählt, sich taufen läßt und schließlich als beglaubigter Christ stirbt.&lt;br /&gt;MacCairills Geschichte ist ein gelungener Kunstgriff und liest sich wie ein Manifest, ein Abgesang auf das heidnische Druidentum und den Sieg des Christentums, von dem MacCairill schließlich mit einem mythologischen Trick vereinnahmt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Verbindung zwischen dem mythologischen Urvater Tuan, dem Druiden-Gott, dem Heiden und renitenten Druiden sowie dem Historienschreiber MacCairill ist höchst wahrscheinlich, da die Person dieses Iren sehr facettenreich ist und den Mythen keinerlei Datierungsgrenzen gegeben sind.&lt;br /&gt;Als erster Hirstorienschreiber der irischen Geschichte taucht der belegte MacCairill im 8. Jh. n.u.Z. auf und besticht durch seine präzisen Zeitangaben, die er sowohl in Weltjahren als auch in unserer Zeitrechnung ausdrückte. (siehe: Besiedlung von Irland)&lt;br /&gt;Als mythologischer Wiedergeborener ist er in der Mythologie verankert und wird recht vage im 5. Jh. lokalisiert, was freilich nicht sehr viel besagen will, da die mythologischen Daten per definitionem nicht sehr verläßlich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ist als MacCairill wie auch als Historiker ein Anhänger der alten archaischen Religion, also ein heidnischer Kelte und wahrscheinlich ein noch aktiver, renitenter, einer der letzten ehern an der Tradtion festhaltenden Druiden, der offenbar der Christianisierung heftigen Widerstand entgegenbrachte.&lt;br /&gt;In der Sage um den Tuan MacCairill verkörpert er als mehrfach Wiedergeborener die mytholgische Geschichte Irlands von Partholon bis zu den Milesiern. Nichtsdestotrotz ist diese Sage christlich eingefärbt und geht davon aus, daß die Archensage des Noah den Ursprung der Menschheit darstellt und Tuan als letzter Abkömmling Noahs in Irland letztendlich über zahlreiche Irrungen zum Glauben an den Einvatergott zurückfindet. Besonders diese Endung wie auch der Beginn der Sage lassen auf eine christianisierte Anpassung schließen, wenn nicht sogar auf eine rein christliche Erfindung, sozusagen um die Christianisierung in Irland mit einem Mythos anzuschließen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/mccairilll-die-sage.html"&gt;(weiterlesen in : Die Sage)&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3748253178135484600-2063127442537669971?l=druiden-barden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/2063127442537669971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/2063127442537669971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/tuan-mccairill.html' title='Tuan mcCairill'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600.post-6823669310509788015</id><published>2007-08-21T22:34:00.001+02:00</published><updated>2009-03-31T01:06:51.322+02:00</updated><title type='text'>Amergin mcEccit</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Dieser Amergin (auch noch Amorgen genannt) war Poet und Krieger am Hof des irischen Hochkönigs Conchobar macNessa im Fünftel von Ulster. Von ihm geht die Sage, daß er - der Sohn des Schmieds Eccet Salach - bis zu seinem vierzehnten Lebensjahr kein Wort gesprochen habe und sich während all den Jahren auch nicht gewaschen haben soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines Tages schickte der derzeitige oberste Poet macNessas - der Barde Athrim - seinen Diener zum Schmied um eine Axt in Auftrag zu geben. Als der Diener in der Schmiede ankam, trat der junge Amergin vor und gab ein selbstverfaßtes, kryptisches Gedicht zum Besten. Der poesiekundige Diener des Athrim war schockiert und lief sogleich zu seinem Herrn um ihm zu berichten. Athrim war beunruhigt und beschloß, den jungen Amergin umzubringen, weil er in ihm einen Nebenbuhler für seinen eigenen Posten am Hofe des Königs sah. Eccet Salach aber hatte von seinen Absichten gehört und fertigte von seinem Sohn eine identische Lehmfigur an, die - da der Sohn vor Schmutzt nur so strotzte - nicht vom Original zu unterscheiden war. Athrim holte die Axt persönlich ab, schwang sie hoch und spaltete den Kopf des vermeintlichen Amergin. Daraufhin ging er eilends zum Caern zurück im Glauben, seinen Nebenbuhler getötet zu haben. Die Ulain (Einwohner von Ulster) nahmen diese Hinrichtung aber nicht hin und belagerten Athrims Haus und forderte rückhaltlose Wiedergutmachung. Athrim sah sich gezwungen, dem Willen der Einwohner gerecht zu werden und akzeptierte den Willen der Ulain, dem jungen Amergin all seine Dichtkünste sowie alles was damit in Zusammenhang stand beizubringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die Zeit gekommen war, übernahm Amergin tatsächlich die Aufgabe des Hofbarden und ersetzte Athrim. Er heiratete die Schwester König macNessas - Findchoem - und sie gebar ihm einen Sohn namens Conall Cernach, der infolge Heldenruhm erlangen sollte.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3748253178135484600-6823669310509788015?l=druiden-barden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/6823669310509788015'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/6823669310509788015'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/amergin-mceccit.html' title='Amergin mcEccit'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600.post-8730489419230436013</id><published>2007-08-21T22:32:00.000+02:00</published><updated>2007-08-21T22:33:39.095+02:00</updated><title type='text'>Amergin mcMiled</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Dieser auch "Amergin Gluingel Weißknie" (Aimhirghin Glungel Whiteknee) genannte Milesier wird als Dichter, Richter, Magier, Baumeister und Sprachwissenschaftler gerühmt und ist in der irischen Mythologie der erste und hochangesehendste „menschliche“ Druide, der je seinen Fuß auf Erins Boden setzte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Legende nach war er einer der acht Söhne des Miled  (Sohn der Niul) einem skythischen Schamanen, und soll die Milesier zusammen mit den Druiden Aer, Caicer und Eithis auf einem Rachefeldzug und zwecks Landnahme aus Iberia (damaliges Spanien/Portugal) nach Irland geführt haben.&lt;br /&gt;Als er nach einer verheerenden Landung Irlands Boden als erster und zuerst mit dem rechten Fuß betrat, stimmte er folgendes Lied an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin Wind auf Meer&lt;br /&gt;Ich bin Ozeanwelle&lt;br /&gt;Ich bin Tosen der See&lt;br /&gt;Ich bin der Stier der sieben Kämpfe...&lt;br /&gt;Er besingt sich weiterhin als Geier, Tautropfen, schönste Blume, Eber an Tapferkeit, Salm, See, Berg in Gestalt eines Menschen, wohlgesetztes Wort, Waffenspitze, Gott der Inspiration und beschließt seinen Gesang mit: "Wer glättet zerklüftete Berge, wer verkündet die Mondenalter, und wer den Ort, wo die Sonne sinkt".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der offenbar historischen Herkunft und Abstammung der Familie des Miled von dem skythischen Gelehrten und Schamanen Niul und der ägyptischen Adligen Scota, dürften Amergin und seine  Begleiter Eir, Caicer und Eithis möglicherweise Schüler einer evoluierten skythisch-schamanistischen Tradition gewesen sein. Dies würde gleichermaßen die Ankunft des Schamanismus in Irland andeuten, wenn er nicht doch schon vorher von den Nemediern oder den Dé Danann importiert worden war, die offenbar aus mehr oder weniger derselben "geographischen Ecke" des mediteranneanen Raumes herstammen wie ursprünglich die Nachkommen des Nuil, die Milesier.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3748253178135484600-8730489419230436013?l=druiden-barden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/8730489419230436013'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/8730489419230436013'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/amergin-mcmiled.html' title='Amergin mcMiled'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600.post-3346476050786885459</id><published>2007-08-21T22:30:00.000+02:00</published><updated>2007-08-21T22:31:20.326+02:00</updated><title type='text'>Cathbad</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Den irischen Mythen entsprechend, war Cathbad ein gefürchteter Krieger und der oberste Druide (Ard-Druid) in Ulster, der leibliche Vater des Hochkönigs Conchobar macNessa und dessen enger Berater am Hof. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies war jedoch nicht immer so und über den Druiden Cathbad gibt es zahlreiche Sagen, darunter diese, laut der er der Vater des Conchobar macNessa war.&lt;br /&gt;Zu dieser Zeit herrschte Eochid Gelbferse, der Sohn Loichs über die Ulain. Er hatte eine Tochter, die sehr sanft und aufgeschlossen war und Assa hieß, was soviel wie "zugänglich" bedeutete. Sie hatte eine gute Erziehung bei zwölf Paten erhalten und war sehr gebildet.&lt;br /&gt;Ebenfalls in jenen Tagen machte ein gefürchteter Bandenchef von sich reden, der mit Namen Cathbad hieß und ebenfalls aus Ulster stammte, seine Raubzüge aber bis hinunter nach Connacht unternahm. Er war darum besonders gefürchtet, weil er überhaupt keine Skrupel kannte und zudem ein Druide war, ein Mann des Wissens. In seinem Gefolge befanden sich drei mal neun Mann. Als er nach einem Raubzug auf eine weitere Bande stieß, deren Anführer auch drei mal neun Mann führte, bekämpften sie sich, schlossen aber dann einen Pakt und vereinigten ihre Kräfte unter der Führung von Cathbad. Auf einem ihrer Raubzüge trafen sie auf die zwölf Paten der Assa, die bei einem Gelage vereint saßen. Cathbad raubte sie aus und tötete sie allesamt, bis auf das Mädchen, das unerkannt entkam, aber nicht wußte wer ihre Paten ermordet hatte.&lt;br /&gt;Da ihr Vater ihr in Unkenntnis der Täter keine Rache versprechen konnte, schwor das Mädchen selbst Rache zu nehmen. Sie versammelte drei mal neun Mann um sich und ging auf die Suche nach den Mördern ihrer Paten. Auf ihrer Suche wütete sie im Land und zerstörte ein Gebiet nach dem anderen, so daß man sie nicht mehr Assa, sondern bald Ni-Assa nannte, was soviel wie "unzugänglich" hieß. Manche nannten sie auch Nessa, wegen ihrer Streit- und Rauflust.&lt;br /&gt;Eines Tages hatten sie und ihre Gefolgschaften ihr Lager an einem schönen Wasser aufgeschlagen und Ni-Assa entschied sich ein Bad zu nehmen. Sie zog sich nackt aus und legte ihre Waffen und Kleider ans Ufer.&lt;br /&gt;Als sie im Wasser badete, ritt ein Reiter aus dem Wald, hinter sich zwei mal drei mal neun Männer - Cathbad und seine Bande. Er stellte sich zwischen Assa und ihre Kleider und Waffen und bedrohte sie mit seinem Schwert.&lt;br /&gt;"Laß mich in Ruhe", fauchte das Mädchen.&lt;br /&gt;"So gewähr mir drei Forderungen", antwortete Cathbad, denn er fand Wohlgefallen an dem Mädchen.&lt;br /&gt;"Ich will sehen, ob ich sie dir erfüllen kann".&lt;br /&gt;Cathbad nickt: "Sicherheit für mich, Freundschaft mit dir und dich zu meiner Gefährtin solange ich lebe".&lt;br /&gt;"So soll es sein", willigte Assa ein.&lt;br /&gt;Sie gingen gemeinsam zu Eochid und der fand Gefallen an Cathbad, so daß er ihm Land nahe des Flusses Conchobar schenkte, wo Cathbad seine Burg bei Cremthinne, im Gebiet von Ross errichtete und dort mit Assa zusammen lebte.&lt;br /&gt;Eines Nachts hatte Cathbad Durst und Assa stand auf um ihm aus dem Fluß frisches Wasser zu holen, das sie mit ihrem Schal abseihte.&lt;br /&gt;Als sie ihrem Mann das Wasser brachte, fragte dieser nach Licht um zu sehen, ob das Wasser sauber sei. Im Wasser befanden sich zwei Würmer. So befahl er seiner Frau, selbst das zu trinken, was sie ihm angeboten hatte. Assa trank und schluckte die zwei Würmer mit hinunter. Sie wurde schwanger.&lt;br /&gt;Assa war im neunten Monat schwanger, als sie gemeinsam mit Cathbad auf dem Weg zu ihrem Vatrer war. Unterwegs setzten die Wehen ein, als sie am Murthemmefeld angelangt waren.&lt;br /&gt;Cathbad gebot eine Pause und jetzt sprach aus ihm der Druide:&lt;br /&gt;"Stünde es in deiner Macht, dein Kind heute Nacht zu gebären, so würde der Knabe ein König werden und sein Name würde erhaben sein über den der Männer Irlands. Denn auch in dieser Nacht wird in einem Land hinter Skythien ein Kind geboren werden, das erhaben sein wird über alle Menschen der Erde. Es wird heißen Jesse".&lt;br /&gt;"Ich werde es versuchen", versprach Assa und sie gingen weiter nach Mag Inis.&lt;br /&gt;Unterwegs ruhten sie und die Frau legte sich gegen eine Steinplatte am Ufer des Argdig-Wassers, unweit der Lethglais-Burg. In dieser Nacht wurde das Kind geboren. Es war ein Junge und er hielt in jeder Hand einen Wurm, die Würmer, die seine Mutter seinerzeit mit dem Wasser hinuntergeschluckt hatte.&lt;br /&gt;So wure der Junge nach dem Wasser Conchobar und seiner Mutter Nessa genannt: Conchobar macNessa von Mag Inis. Später erhielt er die Herrschaft über das Fünftel von Ulster wegen der Abstammung seiner Mutter und der Kunst und Weisheit seines Vaters. Er bestätigte seine Herrschaft durch eine große Tapferkeit und königliche Waffenkunde.&lt;br /&gt;Seine Mutter starb bei der Geburt und die Steinplatte auf der Conchobar zur Welt kam und auf der seine Mutter starb, sind noch heute dort zu finden.&lt;br /&gt;Cathbad  heiratete später Maga, die Witwe von macNessas Vorgänger Ross der Rote. Es wird weiterhin berichtet, daß er selbst sehr viel Macht ausübte und auch weitgehendst autonom handeln konnte, was ihn - gemäß den Sagen und Märchen - oft in heikle Situationen gebracht haben soll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überliefert ist seine Vorhersage, daß Deirdre den Untergang von Ulster heraufbeschwören würde und daß dem Helden Cuchulainn (seinem Enkel) ein ruhmreiches aber kurzes Leben beschert sein werde.&lt;br /&gt;Cathbad hatte drei Töchter. Dechtire war mit Sualtam verheiratet und wurde die Mutter Cuchulainns. Elbhai heiratete Usnai und war die Mutter von Naoise, AInhé und Ardan. Findchoem - die Schwester macNessas war die Mutter von Conall Cernach und Ehefrau des Barden Amergin macEccit.&lt;br /&gt;Jeder von Cathbats Enkel erlangte in den irischen Mythen Heldenruhm.&lt;br /&gt;Cathbat hatte auch zwei Ziehsöhne namens Crom Deroil und Crom Darail. Beide waren später die Druiden von König Aillil und Medb.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3748253178135484600-3346476050786885459?l=druiden-barden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/3346476050786885459'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/3346476050786885459'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/cathbad.html' title='Cathbad'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600.post-7860855029716291191</id><published>2007-08-21T22:24:00.001+02:00</published><updated>2009-03-31T01:07:01.917+02:00</updated><title type='text'>Aneirin</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Aneirin ist als Poet und Sänger historisch belegt und sein Geburtsjahr wird mit 541 n.u.Z angegeben. In Nennius Historia wird er zusammen mit den vier Königen Urien, Rhydderch, Gwallog und Morgant erwähnt. &lt;br /&gt;Aneirin lebte in Din Eidyn (dem nördlichen Firth of Forth), dem heutigen Edinburgh. Er war Barde und höchster Poet am Hof des Mynyddog Mwynfawr („der Großzügige“), und der Autor des Epos "Y Gododdin" - eine Serie von Elegien auf die Krieger des Königreiches Gododdin - vielleicht das früheste überlieferte, britische Gedicht überhaupt. Aneirin schrieb in der brytonischen Form des Keltischen, von der die walisische Sprache abstammt. Das Gedicht feiert Ereignisse, die sich im 6. Jh. abspielten. &lt;br /&gt;König Mynyddog war Stammesoberhaupt der Gododdins und sein Königreich umfaßte alles von Rheges bis nach Bernicia. Mitte des 6.Jh. (etwa um 575), als Mynyddog seine dreihundert Krieger ein Jahr lang an seinem Hofe bewirtet hatte, schickte er sie und andere, die seinem Ruf folgten nach Süden, der alten Römerstraße entlang bis Catraeth, um es von den Angeln - die unter der Herrschaft Aethelfriths standen - zurückzuerobern.&lt;br /&gt;Aneirin berichtet von fünfzig- bis hunderttausend Angeln, wobei die poetische Übertreibung berücksichtigt werden sollte. Die Gododdin-Krieger sollen zweitausend Angeln erschlagen haben, bevor sie selbst zu Boden gingen. Nur drei (oder vier oder zwei) überlebten, darunter auch Aneirin selbst. Er berichtet, daß er mit „blutüberströmtem Körper durch die Kraft der Poetik“ überlebt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er wurde gefangen genommen und erst entlassen, als das Lösegeld von Ceneu ap Llywarch Hen hinterlegt worden war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem „Gododdin“ des Aneirin ist auch zum ersten Mal ein vager Hinweis auf Artus oder Arthur enthalten. Ein Abschnitt dieses Werkes enthält eine Andeutung, die als die früheste Erwähnung Arthur gehandelt wird als ein Beispiel an Mut und Tapferkeit für einen gefallenen Krieger.(siehe auch: Artus)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch seine Mutter Dwywei wird in diesem Werk erwähnt und es wird entsprechend alten walisischen Stammbäumen angenommen, daß es sich bei dieser Frau um die Gattin von König Dunod Fwr handelt, der in West Yorkshire regierte. Dementsprechend wäre Aneirin von königlichem Geblüt und der Bruder des Schutzheiligen von Bangor(Wales), dem hl. Deinioel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im 18. Jh. tauchte die Vermutung auf, Aneirin und Gildas seien identisch oder Aneirin sei Gildas Sohn gewesen. Inzwischen sind beide Vermutungen verworfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den walisischen Triaden wird Aneirin als der „Prinz der Barden“ beschrieben, der „in blumigen Versen singe“ und Nennius lobte ihn über den Klee als den frühesten walisischen Poet zusammen mit Taliesin: die Cynfeirdd. In der Historia Britonnum, die dem Nennius und Gildas zugeschrieben wird, werden als Barden König Uriens zusammen mit Aneirin und Taliesin noch Talhearn Cataguen, Bluchbard und Guenith Guaut(Cian) genannt. Letzterer soll ebenfalls an König Dunods Hof als Barde gewirkt haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... tunc Talhaern Cataguen in poemate claruit et Neirin, et Taliessin, et Bluchbard, et Cian, qui vocatur Guenith Guaut, simul uno tempore in poemate Britannico claruerunt…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Talhearn, Bluchbard und Cian sind keine Texte erhalten geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Aneirins Verse gut erhalten blieben, so sind die Angaben über seine Person umso bruchstückhafter.Es heißt, daß Aneirin sehr alt geworden sein soll und man vermutet, daß er – ganz im Gegensatz zu der in jenen Zeiten üblichen Lebenserwartung - im Alter von über hundert Jahren starb. Sein Todesjahr ist allerdings nicht bekannt. Laut G. Ashe starb er eines gewaltsamen Todes. Er wurde von einem gewissen Heydin (über den nichts bekannt scheint) mit einer Axt erschlagen.&lt;br /&gt;Gelegentlich wird Aneirin auch mit Merlin oder Myrddin Lailoken identifiziert – letzterer wurde etwa zur selben Zeit wie Aneirin bardischer Reporter einer Schlacht (in Cumbria um 575) und anschließend verrückt. Er zog danach in die Einsamkeit der Wälder. (siehe auch: Merlin)&lt;br /&gt;Aneirins bardische Werke sind in dem, im späten 13. Jh. gestalteten „Buch von Aneirin“ (Llyfr Aneirin) festgehalten. Die Werke wurden vorher mündlich weitergegeben, bis sie wahrscheinlich im 9. Jh. erstmals schriftlich festgehalten wurden.&lt;span&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;******&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zitat aus "Y Gododdin"&lt;br /&gt;"Gwyr a aeth Gatraeth oedd ffraeth eu llu, glasfedd eu hancwyn a gwenwyn fu, tri chant trwy beiriant yn catáu - a gwedi elwch tawelwch fu ..." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(..die Männer, die nach Catraeth gingen, waren eine geistreiche Truppe, frisches Met war ihre Ration, es wurde zu Gift; dreihundert zum Kampfe befohlen, nach den Freudenrufen kam die Stille.... )&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;--------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Anm.d.A.: &lt;br /&gt;Die Gododdin waren einer der ältesten keltischen Stämme oder Clans und siedelten am nördlichsten Ende des Firth of Forth in einem befestigten Caern namens Dun Eidyn (Burg Eidyn &gt; Edinburgh)&lt;/em&gt;&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3748253178135484600-7860855029716291191?l=druiden-barden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/7860855029716291191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/7860855029716291191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/aneirin.html' title='Aneirin'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600.post-3452096317476460665</id><published>2007-08-21T21:50:00.000+02:00</published><updated>2007-08-21T21:54:01.040+02:00</updated><title type='text'>Henne und Weizenkorn (Forts.)</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Elphin brachte seinen "Fang" mit nach Hause. Alle waren so von des Kindes Schönheit angetan, daß Gwyddno beschloß, das Findelkind Elphin zu überlassen mit der Aufgabe, ihn wie seinen eigenen Sohn aufzuziehen. Da es aber einer Amme bedurfte um den Kleinen zu nähren, ging Elphin voll der Zuversicht in den Nachbarcaer und heiratete die Tochter seiner Tante, eine wunderhübsche junge rothaarige Frau namens Rhonwyn. Sein Glück war perfekt und er stieg alsdann auch beträchtlich in der Achtung bei seinem Clan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Taliesin (wie auch Myrddin) gab sich seinen Namen selbst und prophezeite sich auch selbst eine ruhmvolle Karriere als Barde. In der Tat entdeckte er schnell sein Talent für den Gesang und die Dichtkunst und (wiederum wie Myrddin) wuchs er in der außergewöhnlich kurzen Zeit von vier Jahren zum reifen Jüngling heran. Er lebte bei seinen Zieheltern Elphin und dessen Frau Rhonwyn und trug zu deren Bildung erheblich bei.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tilgung der Schuld&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;An einem Herbsttag verließ Elphin seinen Stamm, um einer Einladung seines Onkels Maelgwynn Gwynedd aus Degawny Folge zu leisten.&lt;br /&gt;Bei einem Gelage - wie alle Anwesenden schon weintrunken und sehr redselig - prahlte er damit, den besten Barden landweit in seinem Clan zu haben und ein Weib, das schöner, treuer und anhänglicher sei als all die Frauen der Anwesenden.&lt;br /&gt;Der Gastgeber Maelgwynn, ein aufbrausender und blutdürstiger Herrscher, erzürnte ob dieser Prahlerei und ließ Elphin einsperren. Gleichzeitig schickte er seinen unehelichen Sohn Rhun – der von solcher Schönheit war, daß ihm keine Frau wiederstehen konnte – zu Elphins Frau um diese zu verführen.&lt;br /&gt;Taliesin – mit der Inspiration und der Gabe der Voraussicht gesegnet – riet Ephins Frau, sich in ihrem Bett von einer Dienerin vertreten zu lassen und diese mit ihren eigenen Kleidern auszustatten. Rhun verführte die Dienerin und am Morgen, bevor er wieder zurückritt, schnitt er der Frau den Ringfinger mit dem Ring als Beweisstück seiner erfolgreich durchgeführten Mission ab.&lt;br /&gt;Inzwischen hatte sich auch Taliesin unerkannt in das Gelage eingeschlichen. Als Maelgwynn nun seinem Gefangenen die Trophäe vor Augen führte, verneinte Elphin ihre Authentizität: der Finger sei zu klein, zu schmutzig und unter dem Nagel befänden sich noch Reste von gedroschenem Weizen. Es sei auf keinen Fall der Finger seiner Frau. Rhun unterdessen hatte schon das Weite gesucht und Maelgwynn ließ Elphin wieder einsperren. &lt;br /&gt;Am Abend hatten sich die Barden des Clanchefs eingefunden um ihren Herrn mit ihren Gesängen aufzumuntern.&lt;br /&gt;Taliesin aber hatte seine Magie spielen lassen und so kamen aus den Mündern der Barden nur Geblöke und Geschrei, derweil ihre Harfen unerträgliche Mißklänge ertönen ließen. Taliesin erbot sich, selbst zu singen, unter der Bedingung, daß auch Elphin anwesend sei. Maelgwynn ließ den Gefangen holen und Taliesin sang so ergreifend, daß die Ketten, die Elphin gefangen hielten aufgesprengt wurden und zu Boden fielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elphin und Maelgwynn versöhnten sich und der Clanchef ließ zum Abschluß der Feier ein Pferderennen ausrufen, aus dem Elphin mit Unterstützung von Taliesin als Gewinner hervorging. Zudem hatte ihm Taliesin geraten, dort wo sein Pferd straucheln würde, solle er seinen Mantel fallen lassen. Als beide nach dem Rennen auf dem Nachhauseritt waren, kamen sie bei Elphins Mantel an. Taliesin bat Elphin den Boden unter dem Mantel umzugraben. Elphin fand darunter verborgen einen Schatz.&lt;br /&gt;Nachdem Taliesin ihm auf diese Weise die Ehre gerettet und zudem zu beträchtlichem Reichtum (Ersatz für die vergifteten Pferde) verholfen hatte, war seine Schuld gegenüber Elphin und dessen Vater abgetragen.&lt;br /&gt;Taliesin verließ seinen Clan und begann seine Reisen durch Britannien und die Bretagne und sammelte Stoff für zahlreiche Gedichte und Gesänge. Auf seiner Rückreise traf er auf Merlin und beide verband infolge eine tiefe Freundschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Legenden um Taliesin sind kaum weniger als die um Merlin und Artus und es darf nicht verwundern, wenn Leute wie von Monmouth und andere nach ihm, den Barden nach Camelot schickten und Taliesin bei Artus einführten. Das hört sich – unter Anleihe bei der walisischen Sage – etwa so an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Taliesin zu einem jungen Mann herangewachsen war und er bemerkt hatte, daß seine Gedichte und Gesänge seine Zuhörer begeisterten und verzauberten, wollte er unbedingt an den Hof Königs Arthus. &lt;br /&gt;An dem Tag, als Taliesin in Camelot ankam, unterhielten gerade Spielleute, Barden und Jongleure die Barone. Taliesin verzaubert sie so, daß sie nicht mehr singen und spielen konnten und nur noch Mißtöne aus ihren Kehlen und von ihren Harfen kamen. Als er dann selbst vorspielte, zog er alle Anwesenden in seinen Bann und verzauberte sie mit seinen Darbietungen.&lt;br /&gt;Er wurde sofort zum König gebracht, dem er vorsingen und über seine Herkunft berichten sollte. &lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3748253178135484600-3452096317476460665?l=druiden-barden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/3452096317476460665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/3452096317476460665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/henne-und-weizenkorn-forts.html' title='Henne und Weizenkorn (Forts.)'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600.post-2229264279281719014</id><published>2007-08-21T21:42:00.001+02:00</published><updated>2009-03-31T01:06:33.048+02:00</updated><title type='text'>Henne und Weizenkorn</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Taliesin (Talyessin oder bei den Bretonen Thelgessin) stammt der Legende nach aus dem Land der Kimren (Kymry), ein Sohn des walisischen Fürsten Tegid Voel und der walisischen Naturgöttin Keridwen (Cerydwen), berühmt wegen ihrer besonderen Schönheit, ihrer Verwandlungskünste (als Birgit, Macha oder Rhiannon) und ihrer druidischen Künste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der walisischen Sage des "Kessel der Keridwen" ist sie die Gattin des Fürsten Voel und hat drei Söhne, von denen einer - Afagddu (oder Morvran) - derart häßlich war, daß sie versuchte, sein Aussehen mittels einer per Zaubertrank herbeigeführten außergewöhnlichen Intelligenz und der Weisheit der Welt zu kompensieren - damit man ihn wegen seiner Weisheit respektiere und nicht wegen seiner Häßlichkeit verachte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gwyon Bach war Keridwens jüngster Sohn und sollte für sie in ihrer Abwesenheit auf den magischen Kessel mit dem Gebräu des Wissens aufpassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außer Keridwen wußte niemand, daß in dem Sud im Topf außer drei Tropfen alles andere ein hochwirksames Gift war.&lt;br /&gt;Gwyon Bach verbrannte sich beim Umrühren des Zaubertranks an den drei Tropfen, die ihm aus dem Kessel auf die Finger spritzten. Um seine Finger wegen der Verbrühung zu kühlen, lutschte er daran und erhielt dadurch das Wissen dieser Welt und die Inspiration. &lt;br /&gt;Sofort wurde ihm klar, daß er die Erleuchtung besaß, die eigentlich für seinen Bruder Afagddu bestimmt gewesen war und daß seine Mutter ihn deswegen bestrafen, ja sogar vernichten würde. Gwyon floh und ließ den Kessel, dessen Inhalt nun nur noch aus Giftbrühe bestand, zurück.&lt;br /&gt;Durch die Hitze barst der Giftkessel und sein Inhalt ergoß sich auf die Erde und lief zum Teil in einen Bach, an dem ein gewisser Gwyddno seine Pferde tränkte. Die Pferde starben alle und da sie Gwyddons ganzen Reichtum darstellten, war er als Clanchef und Züchter ruiniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keridwen verfolgte Gwyon, der sich in einer Vorahnung wegen seiner gewonnenen Weisheit und Voraussicht in einen Hasen verwandelte. Keridwen aber verwandelte sich in einen Windhund und verfolgte ihn weiter. Gwyon verwandelte sich also in einen Fisch, und versteckte sich im Wasser, worauf Keridwen sich in einen Fischotter verwandelte. Doch Gwyon gab nicht auf und verwandelte sich in einen Vogel, aber Keridwen wußte auch darauf eine Antwort und verwandelte sich in einen Falken, der Gwyon immer weiter jagte. &lt;br /&gt;Zum Schluss verwandelte Gwyon sich in ein Weizenkorn und versuchte, sich in einer Scheune unter den vielen am Boden liegenden Körnern zu verstecken. &lt;br /&gt;Keridwen aber fand ihn auch diesmal und verwandelte sich in eine schwarze Henne, die das Korn aufpickte und verschluckte. Keridwen wurde schwanger.&lt;br /&gt;Neun Monate später gebar sie einen Jungen aus der Frucht dessen, den sie eigentlich hatte töten wollen. Ihr Haß auf dieses Kind war unsäglich. Der Junge war aber mit einer einzigartigen Schönheit geboren worden, so daß sie es nicht übers Herz brachte ihn zu töten. Da sie ihn aber nicht behalten wollte, setzte sie ihn in einen Lederbeutel eingebunden auf dem offenen Meer aus. Neun Tage trieb der Beutel im Wasser, bis er von den Wellen an Land gespült wurde.&lt;br /&gt;An einer Schleuse saß Elphin, der Sohn des Clanchefs Gwyddno - ein sagenhafter Pechvogel, dem alles mißlang, was er unternahm. Es ging im Clan sogar die Rede, daß er sich nicht als Anwärter auf seines Vaters Nachfolge eignete. Die Clanmitglieder kreuzten die FInger hiner ihrem Rücken, wenn er in ihrer Nähe war. Elphin saß also an seinem Geburtstag an der Schleuse und schaute mißmutig auf seine leeren Netze. Er hatte an diesem, seinem Geburtstag zu seiner großen Enttäuschung vergeblich auf einen guten Fang gehofft. Dann aber sah er, daß er anstelle von Fischen einen Lederbeutel aus dem Meer an Land zog. In diesem Beutel fand er einen Säugling, der ihn sogleich anredete:&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) zwar bin ich klein und schwach&lt;br /&gt;jetzt auf dem schaumbedeckten Meeresstrand,&lt;br /&gt;doch am Tag der Not werde ich dir&lt;br /&gt;bessere Dienste leisten als dreihundert Lachse.&lt;br /&gt;Elphin, laß dich nicht verdrießen.&lt;br /&gt;Erscheine ich auch klein und winzig in diesem Beutel,&lt;br /&gt;liegt mein Wert doch auf der Zunge.&lt;br /&gt;Solange ich dich schütze&lt;br /&gt;brauchst du dich vor nichts zu fürchten.(2)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/henne-und-weizenkorn-forts.html"&gt;&lt;em&gt;(weiterlesen)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3748253178135484600-2229264279281719014?l=druiden-barden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/2229264279281719014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/2229264279281719014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/die-legende.html' title='Henne und Weizenkorn'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600.post-5360329546211172239</id><published>2007-08-21T21:37:00.000+02:00</published><updated>2007-08-21T23:32:23.201+02:00</updated><title type='text'>Der Barde (Forts.)</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Der mythische Taliesin (vielleicht auch der tatsächliche) zog, nachdem er Elphin verlassen hatte, gen Norden und errang die Gunst des kumbrischen Königs Urien aus Rheged. Auch Aneirin weilte im Norden, wo er sich an der Stürmung der Festung Catraeth beteiligte, die von Angeln besetzt war. Er war einer aus der Handvoll Männer, die unbeschadet aus diesem waghalsigen, schon fast typisch-keltischen Angriff hervorgingen. Um diese Zeit kam eine Phase des Gleichgewichtes in Britannien, in der sich sowohl die Briten erstarkt als auch die Angeln konsolidiert hatten, nachdem sie am Badon (von Arthur ?) einen vernichtenden Schlag eingesteckt hatten. Die Briten hatten nach wie vor die Kontrolle über die meisten britischen Regionen, die das einstige britisch-römische Reich ausgemacht hatten. Es war eine vergleichsweise ruhige Zeit, in der die Briten sich sozusagen auf ihren Lorbeeren ausruhten und schnell vergaßen, das sie wieder zu einander gefunden hatten. Als Konsequenz begannen sie sich wieder selbst gegenseitig zu bekriegen und die fünf unabhängigen Könige gerieten ins Kreuzfeuer der Kritik wegen ihrer angeblichen Mißwirtschaft und ihren nachlässigen Herrschaft. Zeitlich könnte diese Periode als Taliesins Wirkungszeit hinkommen und ihn als Barden in einem der unabhängigen Königreiche indentifizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Barden behielten ihren Status auch, als das Druidentum verboten wurde und die Druiden und Barden mit den frühen Literaten Irlands und Wales von der Kirche in den Stand der filids aufgenommen, bzw. zu christlichen Gelehrten konvertiert wurden. Neben ihrer Funktion als Ependichter und -sänger waren die Barden aber auch die Wahrer und Autoren von Sagas, Genealogien, Ueberlieferungen, Sitten und Bräuchen und letzten Endes auch Ratgeber in Sachen Rechtsprechung und Gesetzgebung. Als Geschichtenerzähler bekamen sie schnell Nacheiferer, unter denen sich einige hervortaten, wie z.B. die ursprünglichen Verfasser und Erzähler der Zweige des Mabinogions. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Merlin als Mensch mindestens zwei Jh. hätte leben müssen, um all seine Taten vollbringen zu können, die man ihm andichtete, scheint Taliesin ein wahrer Wandervogel zwischen den Welten und Zeiten gewesen zu sein. Er taucht schon vor unserer Zeitrechnung auf, als einer der Sieben, die Brans Kopf nach Britannien zurückbringen und dann als der Prophet von Christi Geburt. Nach unserer Zeitrechnung wird er als Freund und Weggefährte des kymrischen Myrddin, als Lobpreiser an Emrys Gwledigs Bestattung, als Hofbarde an Uriens Hof und als Schlüsselfigur an Artus Seite beschrieben. Diese Zeitlosigkeit wird gerne im Zusammenhang mit seinen zahlreichen Reinkarnationen gesehen. Die simplistische Deutung des entsprechenden Rätsels würde dann die Gültigkeit seiner Präsenz an Brans und später an der Arthurs Seite bestätigen. Dies brächte natürlich mit sich, daß er evtl. mit Morgan le Fay auf jenem Boot gewesen sein könnte, das Arthur nach Avalon hinübersetzte. Taliesins Schilderung der Reise nach Avalon (wie sie bei Geoffrey of Monmouth wiedergegeben wird) ist die älteste bekannte und ergo erste Schilderung über Arthurs Ausscheiden aus dem irdischen in ein Weiterleben in der Anderswelt. Entsprechend passend wäre dann auch Taliesins Berichterstattung über Arthurs Einfall in Anwwfn und seine Suche nach dem Zauberkessel, letzteres möglicherweise das Motiv für die spätere literarische Erfindung der Gralslegende. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während viele ihn als Erwachsenen in die Arthurische Zeit versetzen und als Myrddins Schüler und Freund sehen, scheint er als tatsächlicher Mensch mehr oder weniger zu der Zeit gelebt zu haben, in der auch die anderen vier Barden gewirkt haben - also um das 6. Jh. herum und ergo zirka hundert Jahre nach Arthur, alias Riothamus, der als einziger unmythischer Arthur, Mensch und Krieger im 5. Jh. lebte.&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3748253178135484600-5360329546211172239?l=druiden-barden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/5360329546211172239'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/5360329546211172239'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/der-mythische-taliesin-vielleicht-auch.html' title='Der Barde (Forts.)'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3748253178135484600.post-6730110660443015874</id><published>2007-08-21T21:34:00.001+02:00</published><updated>2009-03-31T01:07:20.190+02:00</updated><title type='text'>Der Barde</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Seine überlieferten Gesänge bergen die Kunde, "daß er überall dabei war, daß er alle wichtigen Weltereignisse miterlebte und daß er auch in Zukunft allgegenwärtig sein werde" (Ingeborg Clarus). In der Tat wird nirgends von seinem Tod berichtet, allenfalls von seiner Anwesenheit in Avalon, als er zusammen mit Morgan le Fay mit einem Boot nach Camlann übersetzt, um den tödlich verwundeten Artus mit nach Avalon (Anderswelt) zu nehmen.&lt;br /&gt;Seine mythische Persönlichkeit entsprach der druidischen Deutung der Gestalt des Dreiköpfigen: er besäße die absolute Weisheit, da er sowohl die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft immer im Blick habe.&lt;br /&gt;Die 3 kommt noch einmal wieder, als Taliesin von sich behauptet, er wäre dreimal wiedergeboren. Zum Ersten als Gwion-Bach, dann als Sohn der in Form einer alten Hexe auftretenden Naturgöttin Cerydwen. Zum Dritten aus dem Lederbeutel, in den Cerydwen in eingebunden und ins Meer geworfen hatte, bis ihn dann Elphin als glückloser Fischer aus dem Wasser zog. Sie kommt noch einmal vor in den 9 Tagen (3x3), die er als Säugling im Meer getrieben hat.&lt;br /&gt;Dreimal wiedergeboren mit einem dreifach erweiterten Erfahrungshorizont, ein Weiser und ein Mann des Wortes, kein Held und Kämpfer. Taliesin erscheint als Figur dreimal "menschlicher" als sein späterer mythologischer Freund und Lehrmeister Myrddin.&lt;br /&gt;Taliesins Gedichte handelten meist von den Kämpfen seiner Helden gegen die angelsächsischen Feinde, welche ihre Königreiche entlang der Ostküste aufbauten. Er gilt als Schöpfer vieler Heldengesänge, die erst in seinen späteren Lebensjahren entstanden, wie etwa „Cad Goddeu“, der Schlacht der Bäume, seine "Erlebnisgesänge über seine eigene Person" sowie die Lobgesänge auf Urien und dessen Sohn Owain. Viele der ihm zugeschriebenen Gedichte sind offenbar authentisch und gelten als die ältesten Erzählungen, die in einer lebenden europäischen Sprache verfasst wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine tatsächliche Existenz wird kaum geleugnet. Was schwieriger, gar fast unmöglich zu belegen ist, scheint seine Herkunft und seine Wirkungszeit zu sein. Er könnte aus Powys stammen (G. Ashe), einem alten walisischen Königreich (mit noch heue gleichnamigem Ort), das später zum Königreich Gwynedd von Hywel Dda kam. Vermutet wird auch, dass er aus der Region und dem Herrschaftsbereich Rheged, mit dem die fünf Pioniere des walisischen Bardentums gerne in Verbindung gebracht werden, herstammen könnte. Seine mythologische Abstammung und Herkunft als wiedergeborener Sohn der Keridwen sowie die rätselhaften poetischen Anspielungen auf Orte, Daten und Epochen, in denen er gelebt, bzw. gewirkt haben soll, lassen viele Deutungen zu, verwirren aber auch dementsprechend. Ohnehin wird sein Rätsel, das er Maelgwn vortrug, nicht ihm zugeschrieben, obwohl es nachweislich sehr alt ist. Die Behauptung, jenes Rätsel sei nicht seinem Genius entsprungen wird von einigen Taliesinferventen bestritten. Sie behaupten, dass in diesem Rätsel in Wirklichkeit eine kryptographische Botschaft für die Nachwelt enthalten sei.&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/der-mythische-taliesin-vielleicht-auch.html"&gt;&lt;em&gt;(weiterlesen)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3748253178135484600-6730110660443015874?l=druiden-barden.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/6730110660443015874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3748253178135484600/posts/default/6730110660443015874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://druiden-barden.blogspot.com/2007/08/der-barde.html' title='Der Barde'/><author><name>Fern</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/-x8tvWnwguXA/TeEwfYkrx5I/AAAAAAAAB-4/93oW1vAwf00/s220/Fern.jpg'/></author></entry></feed>
